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Großes Fernsehen und ich mittendrin

| 4 Kommentare

Heute Abend ist es soweit. Der Dreiteiler »Das Adlon. Eine Familiensaga« mit hochkarätiger Besetzung und von tiefen Emotionen getragenes Epos startet im ZDF. Und ich mittendrin.

Mehr als dreißig Jahre ist es sicher her, als ich als Kind immer wieder mal auf den »Brettern, die die Welt bedeuten« stand. Damals waren sie in einem Schulhof oder dem Pfarrzentrum aufgebaut. Durch einen Aufruf im Business-Netzwerk XING wurde ich im Frühling 2011 auf das Opernfestival auf Gut Immling aufmerksam. Die Regisseurin Verena von Kerssenbrock suchte für ihre Inszenierung von Verdis Aida noch Statisten als Soldaten.

Am Ende meiner ersten Saison als ehrenamtlicher Statist auf Gut Immling hatte ich jede Menge Proben am Abend und Wochenende sowie zwölf Aufführungen vor fast immer ausverkauftem Haus hinter mir und war richtig glücklich. Ich fiel danach zwar nicht in das berühmte Loch, dennoch fehlte mir, wie vielen Bühnenschaffenden auch, nach einer Weile die Bühne. Im letzten Sommer, zum Ende meiner zweiten Saison zeichnete sich doch schon ein gewisses Loch ab, hatte ich doch in vier verschiedenen Produktionen und bei insgesamt 17 Aufführungen Adrenalin pur abbekommen.

Das Adlon. Eine Familiensaga - Foto: ZDF / Stephanie KulbachWährend ich im Internet nach weiteren Häusern recherchierte, die Statisten benötigen könnten (weder das Münchner Residenztheater noch die Bayerische Staatsoper hat bisher auf meine Anfrage reagiert), bin ich auf einige Agenturen aufmerksam geworden, die Komparsen für Film und Fernsehen suchten. Es dauerte keine zwei Wochen und ich stand bei stechender Hitze erstmals vor einer Filmkamera und an einem Set. Für »Das. Adlon. Eine Familiensaga« wurde mir in der Maske ein Haarschnitt anno 1936 verpasst und auch das komplette Kostüm war original aus dieser Zeit. Mit einer weiteren Komparsin spielten wir ein »Feines Paar«, welches am 1. August 1936 zu den Olympischen Spielen in Berlin im Hotel Adlon anreist.

»Amerikanische Sportler kommen doch nach Berlin! 100000 Gäste werden erwartet! Deutsche Sportler in Topform für Olympia!« Genau bei diesem Satz eines Zeitungsjungen marschieren wir hinter ihm in Richtung Hoteleingang (Bild oben).

Das Adlon. Eine Familiensaga - Foto: ZDF / Stephanie KulbachNoch in der gleichen Nacht standen wir mehrfach als Passanten vor dem Hotel (Bild rechts), allerdings in einem anderen Jahr, und drei bekannte Schauspieler vor uns. Josefine Preuß, Katharina Wackernagel und Ken Duken.

Eine Weile dauerte es dann doch, bis die Szenen vor dem Hotel abgedreht waren. Je mehr Menschen am Set, je länger dauert es, bis jeder seine Anweisungen von der Regie bekommen hat. Das machte mir an dem Abend nichts aus, waren es doch wesentlich angenehmere Temperaturen als am Nachmittag, als uns Komparsenbetreuer noch Sonnenschirme und Wasserbecher zwischen den einzelnen Klappen reichten.

Zwischendrin wurden wir noch mehrfach in Gruppen oder auch einzeln vor einer Greenscreen-Leinwand aufgenommen. Es kann also durchaus sein, dass ich auf einmal mit einer Zeitung in der Hand an irgendeiner fiktiven Straßenkreuzung in Berlin auftauche ;-).

Mit An- und Abreise und den Wartezeiten dazwischen dauerte mein erster Drehtag rund 16 Stunden und ich bin froh über die vielen Erfahrungen an diesem Tag. Nach dem Dreh ist vor dem Dreh und deshalb habe ich bis Ende Dezember noch bei sechs weiteren Produktionen als Komparse gearbeitet, zum Beispiel als Reisender am Flughafen bei »Da geht noch was!« mit Florian David Fitz, Henry Hübchen und Leslie Malton am Set, der am 6. Juni 2013 ins Kino kommt.

Beide Fotos: ZDF / Stephanie Kulbach

4 Kommentare

  1. Gratulation mein LieBÄR Heinz!

    Das schönste Bild was ich von Dir und Theater/Oper/Film gelernt habe:

    "In einem… http://t.co/Fwlpsrmg

  2. Lieber Heinz,

    Gratulation mein LieBÄR!

    Das schönste Bild was ich von Dir und Theater/Oper/Film gelernt habe:

    „In einem großen Stück hat und kennt jeder seinen Wert in dem ZahnradSein eines großen Ganzen!“

    Danke! Schön zu sehen, wie Dein „Hobby“ Dich entwickelt. Lg MiSha

  3. "In einem großen Stück hat und kennt jeder seinen Wert in dem ZahnradSein eines großen Ganzen!" zitiert @ideafinder in http://t.co/v73kbcCo

  4. "In einem großen Stück hat und kennt jeder seinen Wert in dem ZahnradSein eines großen Ganzen!" zitiert @ideafinder in http://t.co/v73kbcCo

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