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Rezension: »Schatzfinder«

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Hermann Scherer: SchatzfinderWie oft ich mir in den letzten Jahren vorgenommen habe, endlich ein Buch von Hermann Scherer zu lesen, weiß ich nicht mehr. Warum das bisher nicht geschah, kann ich auch nicht wirklich beantworten. Ich bin jetzt nicht per se der Schnäppchenjäger im Internet, sein Angebot auf Facebook, mit der Einsendung des Kaufbelegs sein Audiobuch »Grenzen überwinden« als Geschenk zu erhalten, machte mir die Entscheidung relativ leicht – und ich habe sie nicht bereut.

Eines vorweg: Ich kann jetzt nachvollziehen, weshalb viele Menschen seine Texte mögen und ihn damit zum Bestsellerautor gemacht haben. Eine Grundhaltung, die positiv und zuversichtlich aus jedem Satz spricht und dazu auffordert sein Leben vor dem Tod zu leben, und nicht die Träume mit ins Grab zu nehmen, spricht ja durchaus eine Menge Leser an.

Wer in Schatzfinder meint, er könne direkt Lösungen finden, den muss ich enttäuschen, es werden keine angeboten. Hermann Scherer bringt in einem unterhaltsamen Schreibstil seine Gedanken auf den Punkt, man wird an zahlreichen Stellen nachdenklich. Der Untertitel »Warum manche das Leben ihrer Träume suchen – und andere es längst leben« beschreibt das, worum es in dem Buch geht. Herauszufinden, wer oder was uns daran hindert, ein erfülltes Leben zu leben. Ja, vor 27 Jahren habe ich vieles bereits in »Sorge dich nicht – lebe!« von Dale Carnegie verstanden. Klar, das Wissen für den Erfolg haben wir nahezu alle, intuitiv oder auch aus anderen Ratgebern, doch wir handeln meist nicht danach. Wir vergessen sehr schnell und immer wieder, dass wir nicht müssen, sondern dürfen. Hermann Scherer definiert Erfolg übrigens auch anders als sie oder ich das vielleicht tun. »Erfolg ist niemals das Ziel, sondern etwas, das sich einstellt, wenn das Ziel erreicht ist«.

Im Kapitel »Biete Zeit, suche Leben« beschreibt er, wie wir in jeder Sekunde in unserem Leben Einsatz mit Gegenleistung tauschen. Und zwar mit der Grundwährung, die wir von Haus aus geschenkt bekommen haben: Zeit. Wir tauschen Zeit gegen Nahrung, Zeit gegen Wissen, Zeit gegen Vergnügen, Zeit gegen Emotionen. Mir gefällt der Gedanke, dass Scherer Geld als das Wechselmedium, um unterschiedliche Tauschergebnisse ineinander wechseln zu können, und als eine Art Zwischenspeicher für die Zeit ansieht. Und frei nach Paul Watzlawick können wir nicht nicht tauschen. Die Frage ist nur, wie gut wir tauschen.

Hermann Scherer ist teilweise sehr provokant, niemals verletzend, stiftet an manchen Stellen Verwirrung, nennt Unbequemes beim Namen und trifft nahezu immer einen Nerv. Er spricht mir wahrhaftig mehr als einmal aus der Pragmatikerseele. Sympathisch auch die Darstellung seiner Angst, sich lächerlich zu machen und vor allem die letzte Seite mit der Danksagung und der Entschuldigung dafür, falls einem der eine oder andere Satz gefallen hat.

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